Als Architekt:innen mit Wurzeln im Schwarzwald und einem zweiten Standort in Berlin bewegen wir uns ständig zwischen zwei Welten. Doch egal ob ländlicher Raum oder Metropole, eines treibt uns immer an: Wir wollen Orte für Menschen schaffen. Frei nach dem dänischen Stadtplaner Jan Gehl geht es nicht primär um Beton und Glas, sondern um das "Leben zwischen den Häusern".
Gerade in Berlin sehen wir riesiges Potenzial für menschenorientierte Projekte – sei es das visionäre Flussbad, die sinnvolle Umnutzung des Kongresszentrums ICC oder die Weiternutzung der ehemaligen Flughafengebäude am Tempelhofer Feld. Doch oft fehlt der letzte Funke, der aus guten Ideen gebaute Realität macht. Projekte bleiben im "Vielleicht" stecken.
Deshalb unterstützen wir die Vision der EXPO 2035 Berlin.
Weil die Weltausstellung als Katalysator konzipiert ist: Die Bewerbung für 2035 macht aus vagen Absichtserklärungen ein konkretes Zieldatum. Die Weltausstellung wird so zur harten Deadline für unsere Klimaziele und Stadtentwicklungsprojekte. Und wir alle wissen: Ohne diesen konkreten zeitlichen Druck passiert in der Bauwende oft zu wenig.
Die Idee, ganz Berlin zu einer dezentralen Bühne für Nachhaltigkeit zu machen, resoniert dazu mit unserer Haltung bei buerohauser: aktive Nutzung von Bestand, statt Versiegelung neuer Flächen. Oder in diesem Fall: Bespielung der vorhandenen Flächen in der Stadt statt Neubau nutzungsgebundener Ausstellungspavillons.
Tiefer in das Thema eingestiegen bin ich in unserer aktuellen Podcast-Folge mit Daniel-Jan Girl, dem Initiator der Initiative EXPO 2035 Berlin. Es geht um genau diesen Hebel und den Mut, groß zu denken. Alle Infos und der Link zur Folge weiter unten.
In dem Sinne, herzliche Grüße
– Ruben Hauser & Team